Billwerder-Ost / Mittlerer Landweg - Freie und Hansestadt Hamburg

Die linearen Strukturen der Alleen, Gräben und Wege der Marschenlandschaft werden erhalten, Freiflächen werden integriert. Es entwickeln sich Bänder zwischen neuer Stadt und altem Dorf, die für die siedlungsnahe Erholung nutzbar sind. Flächenintensive Freiraumfunktionen werden zugunsten städtischer Dichte in die Landschaft verlagert, sie liegen in den aufgeschütteten Zonen am nördlichen Stadtrand. Dörfer und landwirtschaftliche Nutzungen liegen an der Deichzone. Es entsteht ein prononciertes Gegenüber alter Dorfstruktur Billwerder und neuer Stadt.
Innerhalb des Siedlungskörpers wird ein eng mit der Bebauung verflochtener Freiraum geschaffen. Ein größtmöglicher Anteil der Wohnungen wird mit privat nutzbarem Freiraum versorgt. Ein intensives Gartensystem aus Terrassen, Dachterrassen, Terrassengärten und Mietergärten durchzieht die Bebauung.


Auftraggeber: Freie und Hansestadt Hamburg | Architekten: Prof. Hildebrand Machleidt Berlin | Klaus Schäfer | 1995 Städtebauliches und Landschaftsplanerisches Konzept